Samstag, 19. September 2020

Notruf 112

Einsammeln der Weihnachtsbäume durch die Jugendfeuerwehren

Die Jugendfeuerwehren der Feuerwehr Steffenberg sammeln auch in 2019 wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume ein:

  • Ober- und Niedereisenhausen: 12.01.2019, ab 10:00 Uhr
  • Niederhörlen: 12.01.2019, ab 10:00 Uhr
  • Steinperf: 12.01.2019, ab 10:00 Uhr
  • Quotshausen: 12.01.2019, ab 12:00 Uhr
  • Oberhörlen: Einsammeln erfolgt durch den CVJM

Die Feuerwehr Steffenberg wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Feuerwehr feiert Tag der offenen Tür und bekommt ein neues HLF 10

Text/Fotos FFNEH:

Den Gästen sollte sich im Laufe des Tages ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm präsentieren. Bei sonnigem Wetter startete der „TdoT“ um 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Schon zu Beginn der Veranstaltung füllte sich das Feuerwehrhaus zunehmend. Pünktlich um 16:00 Uhr eröffnete Wehrführer Harald Becker die kleine Feier anlässlich der offiziellen Fahrzeugübergabe. Becker ging in seiner Eröffnungsrede auf die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung ein, denn schließlich ist das ausgemusterte Fahrzeug (LF 8) bereits 32 Jahre alt. Hinsichtlich der Beschaffung des neuen HLF 10 bedankte sich Becker vor allem bei Alt-Gemeindebrandinspektor Thilo Achenbach, der einen großen Teil hierzu beigetragen hat. Und läuft bereits die nächste Ersatzbeschaffung. Das TLF 16/25 der FFNEH muss ebenfalls ersetzt werden. Das sich in Planung befindliche StLF 20/25 soll in 2020 kommen. Dann ist das TLF auch bereits 32 Jahre alt.

Dank, Lob und Anerkennung gab es auch von den anwesenden politischen Vertretern. Neben der Landtagsabgeordneten Angelika Löber, sprachen der Kreistagsvorsitzende Detlef Ruffert sowie das Kreisausschussmitglied Helmut Wege. Ortsvorsteherin Annette Luy spendete der Feuerwehr ein Pflegemittelset und die Jugendfeuerwehr Niedereisenhausen übergab Becker einen selbst gebackenen Kuchen, der von neuen HLF 10 geschmückt wird.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer verwies nochmal darauf, dass auch der Brandschutz in Steffenberg freiwillig, ehrenamtlich und damit für die Bevölkerung kostenlos ausgeführt wird. Daher müsse den Feuerwehren auch modernstes Material zur Verfügung gestellt werden.

Dies bestätigte auch der Wehrführer der FF Gönnern, Bastian Pfeiffer, denn das HLF 10 ist auch in der Gemeinde Angelburg überörtlich in Sachen Hilfeleistung unterwegs. Dazu gab es ein kleines "Präsent".

Das HLF 10 ist nicht nur ein Fahrzeug für die Feuerwehr, es ist ein Fahrzeug für die Bürgerinnen und Bürger Steffenbergs und somit seien die rd. 135.000 €, die die Gemeinde dafür hat eigenanteilig zahlen müssen, sehr gut investiert, gab Bürgermeister Gernot Wege zu verstehen. Zudem haben 7 Feuerwehrmänner extra einen Tag ihres Erholungsurlaubs geopfert, damit sie das Fahrzeug persönlich abholen und direkt die technische Einweisung vor Ort miterleben konnten. Auch daran erkennt man, wieviel Leidenschaft die Feuerwehrleute für den Dienst an der Allgemeinheit investieren.

Dann endlich übergab Wege obligatorisch den Fahrzeugschlüssel. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass das HLF 10 bei der Übergabe schon mehrere Übungen und bereits drei Einsätze hinter sich hat.

Und das war noch lange nicht alles an diesem Tag. In Anschluss an den offiziellen Teil folgte eine Schau-Löschübung der Jugendfeuerwehr. Hierfür wurden sogar extra Atemschutzgeräteattrappen angefertigt.

Danach wurde es dann kulinarisch: Das Küchenteam versorgte die Gäste mit Wurst, Hackbraten und als Highlight rd. 100 Portionen Schichtfleisch aus dem Dutch-Oven, das hervorragend geschmeckt hat und überaus gut ankam.

Vor dem Feuerwehrhaus wurden bei eintretender Dunkelheit die Schwedenfeuer entzündet, was der ganzen Veranstaltung gleich ein Mehr an Charme verlieh.

Ab 19:30 Uhr ging die Party dann richtig los. Die Simtshäuser Partyband „The Lights“ heizte den Gästen 5 Stunden lang mit Schlagern, Klassiker und modernen Songs wie „Cordula Grün“ (3x) kräftig ein. Die noch zahlreich anwesenden Gäste feierten bis tief in die Nacht und hatten sichtlich Spaß dabei.

Insgesamt war der diesjährige Tag der offenen Tür ein rundherum gelungenes und erfolgreiches Fest. Wir freuen uns immer sehr, wenn es euch bei uns gefällt und ihr euch bei unseren Veranstaltungen wohl fühlt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mit uns gefeiert haben. Danke auch an alle Helfer, Unterstützer, Redner, Musiker und vor allem an unsere Gäste, die den diesjährigen Tag der offenen Tür zu etwas ganz Besonderem gemacht haben! Und natürlich freuen wir uns auch über das ein oder andere Link mehr, welches unsere Facebookseite nach dem Fest erzielen konnte.

Bis zum nächsten Mal
Eure FFNEH

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Bilder vom Tag der offenen Tür 2018

Presselink

 

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Wartung der Hydranten

Die FF Steffenberg wird auch in diesem Jahr wieder die Hydranten spülen und winterfest machen. Bei und nach der Spülung kann es vorübergehend zu Verunreinigungen des Trinkwassers kommen, da Ablagerungen in den Leitungen aufgewirbelt werden können. Diese Verunreinigungen sind unbedenklich, es sollte aber auf die Benutzung von Waschmaschinen und Geschirrspülern verzichtet werden.

Die Hydranten werden gewartet an folgenden Terminen:

Neh: 13.10.2018, ab 10:00 Uhr
Oeh: 13.10.2018, ab 10:00 Uhr
Ohö: 27.10.2018, ab 14:00 Uhr
Nhö: 27.10.2018, ab 09:00 Uhr
Quo: 04.11.2018, ab 09:00 Uhr
Stp.: 03.11.2018

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Waldbrandgefahrenstufe A

⚠️Update: Waldbrandgefahr!⚠️

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) hat mit sofortiger Wirkung die Waldbrandgefahrenstufe A ausgerufen.

Bitte lest Euch nachstehende Pressemitteilung des HMUKLV durch und beachtet die darin enthaltenen Hinweise!

Vielen Dank

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Pressemitteilung des HMUKLV im Wortlaut:

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens

Umweltministerium ruft zweithöchste Alarmstufe aus

Durch das Andauern der Schönwetterphase mit Temperaturen von über 30 Grad und ausbleibenden Niederschlägen bzw. nur lokal begrenzten gewittrigen Niederschlägen verstärkt sich die Waldbrandgefahr in Hessen wieder deutlich. Große Teile Hessens sind seit längerem ohne ergiebige Niederschläge geblieben.

Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Die für das kommende Wochenende vorhergesagten, gewittrigen Niederschläge führen nach erster Einschätzung zu keiner anhaltenden Verbesserung der Situation.

Das Hessische Umweltministerium hat daher ab heute die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge bei weiterhin hohen Temperaturen, sowie eine Zunahme des Waldbrandgeschehens macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Nach einem in Hessen insgesamt zu trockenen Frühjahr und deutlich zu trockenen Juni bei gleichzeitigen Rekordtemperaturen im April und Mai, sind die Wasservorräte auch in den Waldböden stark zurückgegangen. Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 45 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 4,5 Hektar.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Zum Hintergrund:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt während der Waldbrandsaison (März bis Oktober) täglich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen für Deutschland bereit. Die Gefährdungslage für das Auftreten von Waldbränden wird dabei in Deutschland seit 2012 nach dem WBI-Modell berechnet. Dieses Modell gliedert die Waldbrandgefahr in 5 Stufen, wobei Stufe 1 eine sehr geringe, Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr signalisiert. In die Berechnungen des Gefahrenindex fließen u.a. Daten der Lufttemperatur, relativen Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate ein.

Unter Zugrundelegung dieser Prognose sowie weiterer Faktoren, wie weiterer Prognoseverfahren, der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ggf. eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst.

Das Ausrufen der Alarmstufe A bedeutet, dass in Hessen oder Teilen Hessens eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Der Landesbetrieb Hessen-Forst mit seinen Forstämtern veranlasst in diesem Fall eine verstärkte Überwachung der besonders gefährdeten Waldgebiete und stellt die technische Einsatzbereitschaft sicher (z.B. durch Kontrolle der Zugangswege, Löschwasserentnahmestellen, Geräte und Nachrichtenverbindungen). Darüber hinaus wird der Kontakt mit den Brandschutzdienststellen intensiviert und die Information der Bevölkerung durch die lokale Presse sichergestellt. Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet.

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